Aus Anlass des 60. ESC-Jubiläums hat die EBU Australien einmalig gestattet, einen Teilnehmer in den Wettbewerb nach Wien zu entsenden! In Australien gibt es eine große ESC-Fangemeinde und seit 30 Jahren wird der Contest dorthin übertragen. Nachdem in Kopenhagen 2014 bereits eine australische Sängerin einen Intervall-Act betritten hat, wird es nun erstmals einen australischen Vertreter im Wettbewerb geben. Der Teilnehmer wird direkt im Finale antreten, um keinem der Semifinalteilnehmer eine Finalplatz streitig zu machen. Australien bekommt außerdem die Berechtigung, in beiden Semifinalen und dem Finale am Voting teilzunehmen. Inwieweit das australische TV-Publikum trotz Zeitverschiebung an der Wertung beteiligt werden kann, wird derzeit noch geprüft.
"Es ist ein mutiger und gleichzeitig unglaublich spannender Schritt", wird Jon Ola Sand, Executive Supervisor des Eurovision Song Contest, zitiert. "Es ist unsere Art zu sagen: Lasst uns diese Party zusammen feiern!"
Über den australischen Teilnehmer bzw. seine Auswahl ist derzeit noch nichts bekannt.
Im Falle eines Sieges wird der verantwortliche australische Sender SBS den ESC 2016 als Co-Gastgeber in einer europäischen Stadt zusammen mit einem EBU-Mitgliedsland mitveranstalten. In dem Fall dürfte Australien dann auch 2016 noch einmal teilnehmen.
Die EBU hat offiziell bestätigt, dass es eine TV-Show zu 60-jährigen Jubiläum des ESC geben wird. Den Zuschlag für die Ausrichtung hat die BBC bekommen. Am 31. März soll die Show "Eurovision's Greatest Hits" im Londoner Eventim Apollo Hammersmith aufgezeichnet werden. Sie soll dann um Ostern herum in verschiedenen Ländern ausgestrahlt werden. Als Länder, die die Show im TV zeigen, werden benannt: Australien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Irland, Israel, Norwegen, Portugal, Österreich, Rumänien, Russland, San Marino, Slowenien, Schweden, Schweiz, Spanien, Großbritannien.
Die Moderation übernehmen der BBC-Kommentator Graham Norton und die schwedische ESC-Moderatorin Petra Mede.
Als Künstler wurden bestätigt: Conchita Wurst, The Herreys (ESC 1984), Natasha St.Pierre (ESC 2001), Nicole (ESC 1982), Lordi (ESC 2007), Emmelie de Forest (ESC 2013), Anne-Marie David (ESC 1973/1979), Olsen Brothers (ESC 2000), Johnny Logan (ESC 1980/1987), Rosa López (ESC 2002), Dima Bilan (ESC 2008), Brotherhood Of Man (ESC 1976), Loreen (ESC 2012) und Dana International (ESC 1998/2011) mit dabei sein. Es werden klassische und zeitgenössische ESC-Performances sowie Überraschungsgäste angekündigt.
Tickets gibt es ab dem 06.02.2015 11.15 Uhr MEZ über www.eurovision.tv.
Neben dieser Jubiläumsshow wird die EBU in Zusammenarbeit mit dem Schweizer TV verschiedene Kurzfilme unter dem Motto "Eurovision Milesteones" vorbereiten, die Highlights und Besonderheiten rund um den ESC seit 1956 zeigen. Diese Filme werden den EBU-Sendeanstalten zur Ausstrahlung um den ESC in Wien herum angeboten.
Über die Geschichte des ESC gibt es jetzt auch eine neue Webseite: 60th.eurovision.tv
Heute erfolgte die offizielle Übergabe der Insignien der Gastgeberstadt. Eine Delegation der Gastgeberstadt 2014 Kopenhagen übergab symbolisch den ESC-Schlüssel an den Wiener Oberbürgermeister.
Im Anschluss wurden die Startpositionen der Semifinalisten ausgelost. Dazu wurden wie üblich mehrere "Töpfe" gebildet, in die die teilnehmenden Länder je nach geografischer Lage und früherem Wertungsverhalten verteilt wurden.
Topf 1: Albanien, FYR Mazedonien, Montenegro, Slowenien, Schweiz, Serbien, Malta
Topf 2: Dänemark, Finnland, Estland, Norwegen, Schweden, Island, Lettland
Topf 3: Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Israel, Russland, Armenien, Litauen
Topf 4: Belgien, Zypern, Griechenland, Irland, Niederlande, San Marino
Topf 5: Ungarn, Moldau, Rumänien, Portugal, Polen, Tschechien
Die Auslosung nahmen der OFR-ESC-Kommentator Andi Knoll und Kati Bellowitsch vor, die u.a. auch die Hälfte der Pressekonferenzen in Wien leiten wird. Zusammen mit Andi Knoll wird sie auch den Roten Teppich moderieren und den Willkommensempfang im Rathaus.
Erste Hälfte
Zweite Hälfte
Erste Hälfte
Zweite Hälfte
Es wurde außerdem ausgelost, in welchem Semifinale die BIG 5 und der Gastgeber Österreich werten (Deutschland hatte von vornherein das 2. Semifinale erbeten)
Erstes Semifinale
Zweites Semifinale
Heute wurde das Bühnendesign für den ESC in der Wiener Stadthalle vorgestellt: Die Bühne wird aus 1288 einzelnen Säulen bestehen und wird 44m breit, 14,3m hoch und 22m tief sein. Sie soll in Form eines großen Auges, das eine Brücke von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft darstellen soll, eine Brücke zwischen den Künstlern, ihren Delegationen und den Zuschauern weltweit. Die LED-Säulen und der 11m im Durchmesser große Bühnenboden sowie eine 22m breite und 8,5m hohe LED-Wand erlauben eine große Bandbreite an visuellen Effekten. Das Bühnendesign wurde entwickelt von Florian Wieder, dem zweimaligen Emmy-Preisträger und Designer der ESC-Bühnen 2011 und 2012, in Zusammenarbeit mit Al Gurdon und Kurt Pongratz.
Das Geheimnis um die Moderation des ESC 2015 ist gelüftet:
Die Tirolerinnen Mirjam Weichselbraun und Alice Tumler moderieren gemeinsam mit Arabella Kiesbauer, ESC-Siegerin Conchita Wurst soll die Moderation im Green Room übernehmen. TV-Direktorin Kathrin Zechner erklärte in einer Pressekonferenz heute, ihr sei es immer darum gegangen, starke und kraftvolle Frauen sichtbar zu machen, das gelte speziell auch für den Song Contest. Bei Kiesbauer, Weichselbraun und Tumler handle es sich um „absolute Triple-A-Profis in ihrem Beruf“, so Zechner. Es ist das erste Mal, dass der ESC von 3 Frauen moderiert wird.
Alice Tumler ist die Tochter eines österreichischen Vaters und einer französischen Mutter. Sie ist eine bekannte TV-Moderatorin, arbeitete u.a. bei ARTE und moderiert seit 2013 die TV-Sendung "Die große Chance".
Arabella Kiesbauer wuchs bei ihrer Großmutter in Wien auf, ihre Mutter ist eine deutsche Schauspielerin, ihr Vater stammt aus Ghana. In Deutschland wurde sie vor allem durch ihren Daily-Talk bei PRO 7 "Arabella" bekannt. In Österreich moderierte sie u.a. "Starmania" und den Wiener Opernball sowie seit 2014 auch die österreichische Ausgabe von "Bauer sucht Frau".
Mirjam Weichselbraun kam vom Radiosender Antenne Tirol zunächst zu Tirol-TV und dann zu MTV Germany. Sie arbeitete u.a. als Online-Moderatorin bei "Wetten dass", moderierte "Dancing On Ice" bei RTL und gemeinsam mit Roger Cicero "Hit-Giganten" bei SAT1. Man sieht sie außerdem regelmäßig als Moderatorin des Wiener Opernballs und des "Life Ball". 2015 ist sie auch Gastgeberin der österreichischen Vorentscheidung.
Die Ottakringer Brauerei wird zum EuroClub, der offiziellen Event-Location des ESC 2015. Hier werden offizielle Delegations-Veranstaltungen, Länderpartys und Disco für die Delegationen stattfinden. Der EuroClub wird am 17. Mai 2015 nach dem Willkommensempfang eröffnet und schließt am Finalsamstag nach der After-Show-Party.
Laut Pressemitteilung des ORF wird das traditionelle "Eurovision Village" vor dem Wiener Rathaus aufgebaut. Hier die offizielle Pressemitteilung:
Es ist der Hotspot des „Eurovision Song Contests 2015“ im Herzen der Host City mit Live-Auftritten der Teilnehmer, DJs der ORF-Radios, Special Events und Public Viewing – das „Eurovision Village“. In Wien wird es in der Song Contest-Finalwoche, vom 17. bis 23. Mai 2015, am Rathausplatz stattfinden.
Bürgermeister Dr. Michael Häupl: „Der Rathausplatz im Herzen der Stadt bietet die perfekte ‚Bühne‘, um im Sinne einer Völkerverständigung gemeinsam zu feiern, die Shows zu verfolgen und der Welt zu zeigen, dass in Wien sowohl Tradition als auch Moderne gelebt werden.“ ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Mit dem Wiener Rathausplatz wurde die ideale Location gefunden, um für Fans, Wienerinnen und Wiener und alle Gäste der Stadt einen lebendigen Ort der Begegnung während der Song-Contest-Finalwoche zu schaffen.“
Das „Eurovision Village“ ist die offizielle Fanmeile des „Eurovision Song Contest 2015“. Damit gibt der ORF einer breiten Öffentlichkeit die Gelegenheit, Teil des „Song Contests“ zu werden. Der Rathausplatz ist bereits jetzt ein beliebter Treffpunkt für Wienerinnen und Wiener sowie Touristen und wird im Mai der Treffpunkt der „Song Contest“-Community aus der ganzen Welt.
Getreu dem Motto „Building Bridges“, das als verbindendes Element über dem „Eurovision Song Contest 2015“ steht, kommen dann am Wiener Rathausplatz Menschen aus aller Welt zusammen, um gemeinsam ein Fest der Musik, der Völkerverständigung und der Toleranz zu feiern. Die Besucherinnen und Besucher können hier die aktuellen Interpreten persönlich live on stage sehen und die beiden Semifinali sowie das große Finale beim Public Viewing miterleben.
Herzstück des „Eurovision Villages“ ist die Bühne, auf der von Sonntag, dem 17., bis Samstag, dem 23. Mai täglich ein spannendes Programm geboten wird – neben den aktuellen Künstlerinnen und Künstlern aus den teilnehmenden Ländern wird es ESC-Themenabende, Familienprogramm und selbstverständlich viel „Song Contest“-Musik geben.
Eurovision Village: Treffen im Herzen Wiens
Der Rathausplatz als der zentrale Treffpunkt Wiens beherbergt im Jahresverlauf zahlreiche Großveranstaltungen, bei denen Erlebnis, Gastronomie und familienfreundliches Miteinander aufeinandertreffen. Hunderttausende Interessierte lockt der Wiener Rathausplatz in regelmäßigen Abständen an: Das Filmfestival am Rathausplatz verzeichnet jeden Sommer rund 700.000 Besucher/innen, das Eislaufvergnügen „Wiener Eistraum“ zieht 650.000 Besucher/innen an und zum Christkindlmarkt kommen jährlich drei Millionen Menschen aus dem In- und Ausland. Das „Eurovision Village“ im Mai 2015 fügt sich in diese Tradition perfekt ein.
Der offizielle Ticketvorverkauf begann am Montag, dem 15. Dezember 2015, um 9.00 Uhr. Es wurden Tickets für alle 3 Live-Shows und für jeweils 2 Generalproben, sog. "Dress Rehearsals" angeboten. Es gibt 6 Preiskategorien, angefangen von 14 EUR bis zum Maximum von 390 EUR (beste Platzkategorie im Finale)
Tickets konnten entweder online gekauft werden bei Oeticket.com oder telefonisch unter 0043-1-96096 bzw. bei der Wiener Stadthalle direkt (kostenpflichtige Hotline: 0043-1-98100-480). Bei der Stadthalle können die Tickets auch direkt an der Kasse Halle F, Eingang Roland-Rainer-Platz 1, 1150 Wien gekauft werden.
Innerhalb von 20 Minuten war dieses erste angebotene Ticketkontingent bereits ausverkauft. Es wird später weitere Ticketverkaufsaktionen geben, sobald die Bühnenaufteilung, Kamerapositionen und andere technische Details feststehen. Die nächste Verkaufsaktion soll im Januar stattfinden.
Das Sublogo zum Slogan "Building Bridges" wurde heute offiziell vorgestellt. Eine große und zahlreiche kleine Kugeln in Wellenform sollen das Brückenthema in Form von Verbindungen und Begegnungen darstellen. Die wellenförmige Graphik soll sowohl das Vereintsein als auch die Vielfalt darstellen. Die Farben reflektieren den Individualismus und gleichzeitig das Bauen musikalischer Brücken, die Vielfalt der Künstler, der Lieder und der Zuschauer. "Es ist ein großartiges Logo, ein starkes Zeichen mit Wiedererkennungswert und endlosen Möglichkeiten" wird Jon Ola Sand, der Executive Supervisor der EBU zitiert.
Das offizielle Motto des ESC 2015 wurde bereits aus Hunderten von Vorschläge ausgewählt:
"Building Bridges"
Der Vorschlag stammt von der Agentur PKP BBDO. In den nächsten Wochen soll das Motto auch durch Sublogo und Bildschirm-Grafiken visualisiert werden.
Mit "Building Bridges" (Brücken bauen) habe man, so ORF-Generaldirektor Wrabetz, ein Thema, die Idee eines Europa mit dem vereinenden Charakter von Musik, und das in Wien, der traditionellen Hauptstadt der Weltmusik im Herzen Europas. 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs gäben sich europäische Länder in Österreich die Hand, einem Land, das immer schon eine vermittelnde Instanz, eine Brücke zwischen Ost und West gewesen sei. "Wir verstehen dieses Motto als eine logische Erweiterung der Idee von Conchita Wurst, die sie beim ESC 2014 formuliert und gelebt hat: Die Bedeutung von Offenheit, Toleranz über alle Grenzen hinweg für eine gemeinsame Interaktion. Mit dem ESC in Wien wollen wir Brücken bauen über Grenzen, Kulturen und Sprachen. Im Licht der vereinenden Kraft dieses großartigen gemeinsamen europäischen Events laden wir alle ein, Brücken zu bauen und sich die Hand zu reichen."
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